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Die Haensel-Mühle 

Die heutige Haensel-Mühle steht an der Stelle des alten Hammers Heimelsberg (Heimischer Berg – heute Kirchberg), dieser wurde 1450 erstmalig erwähnt.
Der Hammer Heimelsberg wurde im dreißigjährigen Krieg zerstört.

Endgültige Bestätigung, über den Standort des Hammerwerkes, erfolgte bei Baggerarbeiten im Jahre 1997.
Mathias Dobrinski, der heutige Eigentümer, fand unterhalb des Spannteiches starke Schlackeschichten und gesetzte massive Steinquader, sowie Mühlräder. Die Mühlräder verschwanden in einer Nacht spurlos, was sehr zu bedauern ist.

1678 wurde an der Stelle der heutigen Haensel-Mühle eine Brettmühle erstellt. Nachdem diese abgebrannt war, erfolgte der Aufbau einer Mahlmühle mit Bäckerei und Viehwirtschaft. Diese wurde durch wechselnde Müllerfamilien betrieben.
Später wurde das Schneidemühlengebäude angebaut.

1906 kaufte Bruno Haensel von Richard Köhler – Eigentümer seit 1895 – die Sägemühle.

Mit Blitz und Donner begann am 08. Juli 1927 das Unglück. Die durch langandauernden Starkregen und mit Treibholz getränkte Gottleuba, verstopfte oberhalb der Haensel-Mühle an der Eisenbahnbrücke, bis auf eine Höhe von 7 Meter. 
Gegen 23:30 Uhr brach der Damm und die Gottleuba ergoss sich ohne Vorwarnung in einer 2-3 Meter hohen Flutwelle durch die Stadt.
Die Gottleuba hinterließ nur noch ein Trümmerfeld mit der schrecklichen Bilanz, dass sämtliche Brücken und Straßen im Ort zerstört waren, 15 Häuser wurden zerstört, 22 weitere Häuser mussten abgerissen werden und 23 wurden stark beschädigt.
88 Menschen fanden den Tod. Darunter auch die Frau des Sägewerksbesitzers, Lina Haensel. Sie wurde vor den Augen Ihres Mannes und ihrer Kinder mit dem Wohnhaus davongespült. Ihr Leichnam wurde 200 Meter flussabwärts in den Trümmern des Hauses gefunden.

Das neue Wohnhaus wurde 1928 oberhalb der Mühle errichtet. 

Der Schwiegersohn Paul Köckritz aus Rathewalde – der Mann der Tochter Liesbeth – übernahm vor dem 2. Weltkrieg das Sägewerk und die Tischlerei von Bruno Haensel.

1945, zu Weihnachten, brannte das Tischlereigebäude vollständig aus und wurde neu aufgebaut.

Paul Köckritz kehrte nicht mehr aus dem Krieg zurück und gilt als vermisst, er wurde in den 60er Jahren von seiner Frau für tot erklärt.

Während des DDR Regime

Bruno Haensel unterhielt die Tischlerei und eine Fischzucht mit Landwirtschaft bis zu seinem Tod in den 50er Jahren.

   

Anschließend pachtete Herr Lenz die Fabrik und fertigte weiterhin Möbel und Kinderspielzeug.
Nach dessen Auswanderung in die BRD, pachtete die Knopffabrik - ehem. Firma Rauchfuß - das Objekt.

Bei dem nächsten schweren Hochwasser, 1957, wurde das Wehr, der Mühlgraben und der Wasserradantrieb zerstört.

Ab ca. 1960 wurde hier das Ersatzteillager und das Büro für den VEB Werkzeugmaschinenfabrik Berggießhübel eingerichtet.

1988 verstarb Liesbeth Köckritz, die Frau von Paul Köckritz und Tochter von Bruno Haensel.
Seit dem ist Mathias Dobrinski, der Enkel von Liesbeth Köckritz, Eigentümer der ehem. Haensel Mühle.

BRD - Zeit des Aufbaus

Nach der Vereinigung der beiden Staaten, zur jetzigen Bundesrepublik Deutschland wurden nach und nach die Gebäude und das Wehr, der Mühlgraben und der Teich durch Mathias Dobrinski in Stand gesetzt. 

1991 verpachtete Mathias Dobrinski, das gesamte Areal an einen Verein, welcher beabsichtigte aus den Gebäuden ein Hotel für behinderte Menschen, mit behinderten Menschen, zu bauen.
Dieser legte eine Planung vor und beantragte die Nutzungsänderung.
Dieses Vorhaben scheiterte bis auf die Nutzungsänderung an der Größe der Investitionen.

1997 begann Mathias Dobrinski mit der Instandsetzung der Wehr und Teichanlage. Dabei wurde der Spannteich erhalten und das Wehr in Betrieb genommen. Die Fischaufzuchtteiche wurden nicht mehr aufgebaut, da kein Fischzuchtbetrieb betrieben wird.

Die Gebäude wurden mit einer Zentralheizung, welche wahlweise mit Gas oder Holz betrieben werden kann, ausgerüstet.

Bei dem nächsten schweren Hochwasser, 2002, wurde das Wehr, der Mühlgraben und der Teich zerstört.
2007-2008 konnte, nach langem Hin und Her mit den Behörden, der Wiederaufbau durchgeführt werden und ist heute im Originalzustand in Betrieb, das Wehr jedoch, entspricht den aktuellen gesetzlichen Vorgaben.

2016 begann der letzte Schritt, die Fertigstellung des ehem. Tischlereigebäudes.

Die Mühle wird heute als Wohn-, Ferienhaus, sowie Veranstaltungsstätte genutzt. 

Somit kann Mathias Dobrinski und sein Team, Sie heute in unseren Ferienwohnungen herzlich willkommen heißen. 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und bieten Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt..

 

 

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Stand: 15. Mai 2018